Verbotenes Pflanzenschutzmittel Amitraz in Birnen aus der Türkei entdeckt.

21 Oktober 2009 von Michael Lohmann Keine Kommentare »

Die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung hat bei Birnen aus der Türkei hohe Belastungen mit dem Insektengift Amitraz festgestellt.

Die Birnen sind sofort aus dem Handel genommen und vernichtet worden. Wer noch Birnen aus der Türkei zu Hause hat, sollte diese lieber wegwerfen.

Weitere Infos zum Thema gibt es bei Proplanta und den gesamten Untersuchungsbericht bei der Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg.

Garten & Küche im Herbst

19 Oktober 2009 von Michael Lohmann Keine Kommentare »

Ulmers Gartenkalender vom bekannten Ulmer Verlag hat ein kostenloses Sonderheft im PDF Format veröffentlicht. Es bietet interessante Artikel und wissenswerte Tipps über den Garten und Küche im Herbst.

So gibt es zum Beispiel Tipps über :

  • Richtig pflanzen
  • Winterschutz für Wurzeln
  • Überwintern von Palmen, Zitrusfrüchten und Kübelpflanzen
  • Obstschnittpraxis
  • Stauden
  • Gartenteich
  • und natürlich auch etwas über den Kürbis

Hier gibts eine Preview und hier gehts zum Download

Warum werfen die Bäume im Herbst die Blätter ab ?

18 Oktober 2009 von Michael Lohmann Keine Kommentare »

Damit sie im Winter bei geforenem Boden nicht verdursten.

Bis Ende August wächst der Baum und transportiert Wasser nach oben in die Krone. Über die Blätter verdunstet das Wasser und so entsteht eine Sogwirkung, die das Wasser von den Wurzeln bis zur Krone transportiert.

Im Winter bei gefrorenem Boden könnte der Baum nicht genug Wasser aus der Erde aufnehmen, wie über die Blätter verdunsten würde. Daher werden die Bätter im Herbst abgeworfen und die Trennschicht versiegelt.

Gestatten? Käse mit Etikette

17 Oktober 2009 von Michael Lohmann Keine Kommentare »

Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft verrät im „Käse-Knigge“, wie man Käse stilecht genießt.


„Bescheiden ist, wer sich den Käse mit den größten Löchern nimmt“, rät Adolph Freiherr von Knigge in seinem Benimmratgeber „Über den Umgang mit Menschen“. Heutzutage sollte der Mann oder die Frau von Welt nicht nur perfekte Umgangsformen beherrschen, sondern sich auch auf dem kulinarischen Parkett sicher bewegen. Ob mit oder ohne Löcher – auch der richtige Umgang mit Käse will gelernt sein.

Der richtige Rahmen
Temperamentvoll oder sanftmütig – wie jeder Mensch besitzt auch jeder Käse seinen ganz eigenen Charakter. Nur wer sich auf das Lebensmittel Käse einlässt, kann die unterschiedlichen Facetten des wertvollen Naturprodukts entdecken und genießen. Dabei ist der Vergleich mit dem Menschen gar nicht so abwegig: Käse atmet – deshalb schwören echte Käseliebhaber auf die klassische Käseglocke aus Ton, deren Innenseite nicht glasiert sein sollte, damit sie die Feuchtigkeit des Käses gut aufnehmen und nach außen abgeben kann. Wird der Käse unter der Glocke serviert, können frische Apfelstücke dazu gelegt werden, die ein Austrocknen verhindern.

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Bienen haben Hunger

17 Juni 2009 von Michael Lohmann Keine Kommentare »

© Zoltán Futó - Fotolia.com

© Zoltán Futó – Fotolia.com

Die Bienen haben nach der Schafskälte Hunger und warten auf warmes und trockenes Wetter. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, hoffen die Imker nach der ersten Honigernte aus Obstblüten und Raps nun auf eine Sommertracht aus Lindenblüten und Honigtau.

Die Schafskälte mit niedrigen Temperaturen hat die Nektarproduktion der Blüten gehemmt. Deshalb finden die Bienen nur wenig Nahrung. Bei kalter Witterung fliegen die Bienen nur kurz aus ihrem Stock, um Wasser und Pollen zu sammeln.

Die Bienenvölker befinden sich zurzeit auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung. Ein Volk beherbergt etwa 50 000 Bienen. Um die Brut zu pflegen, verbraucht ein Bienenvolk zurzeit jeden Tag etwa 300 Gramm Honig. Darum sollten Imker darauf achten, dass genügend Futterreserven im Volk vorhanden sind. Findet sich bei der Futterkontrolle weniger als eine volle Honigwabe, sollte der Imker die Bienen sofort mit einer Honig-Zwischenfütterung im Bienenstock aufpäppeln. Um die Verbreitung von Bienenkrankheiten zu verhindern, darf keinesfalls Honig oder Zuckerwasser offen angeboten werden.

Zurzeit betreuen in NRW mehr als 10 000 Imker fast 63 000 Bienenvölker. Die fleißigen Bienen produzierten im vergangenen Jahr 1 800 Tonnen Honig im Wert von mehr als 15 Millionen Euro.

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 17.06.2009